15. November 2010

Hebräer 12,18-29
Ein unerschütterliches Reich
(Hebr. 12,28) Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt;
Ein letztes Mal stellt der Verfasser den alten und den neuen Bund einander gegenüber. Der Berg Sinai war der Ort, an dem Mose das Gesetz empfing. Dieser Berg steht für Dunkelheit und Finsternis, da das Gesetz die Menschen nicht erlösen, sondern ihnen nur ihre Verlorenheit bewusst machen kann. Der Berg Zion dagegen, die Stadt des lebendigen Gottes, ist das himmlische Jerusalem. Wir sind dorthin gekommen als Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind. Dort finden wir Jesus, den Mittler des neuen Bundes. Sein Blut redet besser als Abels Blut, weil es von Versöhnung spricht, anstatt nach Vergeltung zu schreien. Diesen Jesus dürfen wir nicht abweisen. So wie der Berg Sinai erbebte, wird am Ende der Zeit die Erde noch einmal durch Gottes Gericht erschüttert. Der Verfasser zitiert hierzu den Propheten Haggai. Wir haben in Jesus jedoch ein unerschütterliches Reich empfangen. Deshalb sollen wir dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt. Gott ist ein verzehrendes Feuer, weil er ein heiliger Gott ist.
Gebet: Herr, danke für das unerschütterliche Reich, das wir durch das Blut Jesu empfangen. Lass mich heute so leben, wie es dir gefällt.
Ein Wort: Jesu Reich ist unerschütterlich