15. August 2010

Psalm 19,1-15 

Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung

(Ps 19,2)  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.

Der Blick in die Welt kann in die Verzweiflung führen. Auch wenn ich gar nichts vom Sternenhimmel verstehe, wenn ich weder den Kleinen noch den Großen Wagen erkennen kann: Es ist doch ein gewaltiger Anblick, in einer klaren Sommernacht das Firmament zu betrachten. Sprachlos gegenüber der Größe der Schöpfung Gottes. Der lebendige Gott, der diese ganze Welt und uns ganz persönlich geschaffen hat, der redet mit uns Menschen. Er will nicht, dass wir vom Zufall und der Laune der Natur gesteuert werden. Der lebendige Gott hat uns in diese Welt hineingestellt und damit Großes beabsichtigt. Er gibt uns durch sein Wort die Wegweisung zum richtigen gelingenden Leben. Gottes Wort bewahrt uns auch vor den großen Irrwegen und Verzagen. Deshalb führt dieses Wort auch zur Erkenntnis der Sünden, der Abweichungen von Gottes guten Richtungen für unser Leben, und dann erst recht zur Vergebung, zur Erneuerung, zum Neubeginn (13). Denn Gott will ja nicht unseren Untergang, sondern unsere Rettung. Er ist für uns da und möchte unser Leben  zur Heilung, zur Entfaltung führen. Seine Vorstellung von unserem Leben ist klar, herausfordernd, frohmachend, aber auch verantwortungsvoll.

Gebet: Herr, lass dein Wort in mir lebendig werden, sodass ich deinen Trost im Reden oder Handeln denen vermitteln kann, die ihn brauchen.

Ein Wort: Trost durch dein Wort

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