15. Oktober 2010

2. Mose 16,1-16

Speisung mit Wachteln und Manna

(2. Mo 16,4) Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich’s prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht.

Die ganze Gemeinde der Israeliten murrte wider Mose und Aaron, weil sie keine Nahrung mehr hatten. Sie erinnerten sich an ihr sinnloses sklavisches Leben nicht mehr und wären gerne in Ägyptenland gestorben. Der Herr sprach zu Mose, dass er ihnen das Brot vom Himmel regnen lassen werde – jedoch täglich nur die Tagesportion. Auf diese Weise wolle er sein Volk prüfen, ob es  in seinem Gesetz wandelt oder nicht. Es ist der Traum eines jeden, plötzlich ein Millionär zu werden und ohne Arbeit zu leben. Der Herr aber liebt ein treues Leben (1-5). Mose sprach zum Volk, dass der Herr ihr Murren gehört habe. Der Herr ließ am Abend Wachteln herauf kommen und am Morgen nach dem Tau ein Reif wie weißen Koriandersamen entstehen. Israel sprach bei dem Anblick dieser Speise „Man hu?“ übersetzt wie „Was ist das?“. Dadurch nennt man heute diese Speise „Manna“. Die Speise des Herrn verlangt von seinem Volk sein tägliches Vertrauen auf ihn und ein treues Leben. Dieses Brot kommt vom Himmel und gibt uns das ewige Leben (6-16).

Gebet: Herr, lass mich täglich auf dich vertrauen und täglich treu das tägliche Brot sammeln. Du bist der Geber meines Lebens und der Versorger bis zum ewigen Leben.

Ein Wort: Der Herr lässt sein Brot vom Himmel regnen

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