14. November 2010

Psalm 32,1-11  

Der glückliche Mensch

(32,1)  Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist!

David war ein König. Er war ein erfolgreicher Feldherr und Volksheld. Er wurde von seinem Volk geliebt und geachtet. Er war auch ein begabter Musiker und Dichter. Aber dies machte ihn nicht glücklich. Als er sündigte und versuchte, seine Sünde zu verstecken, wurde er krank. Er bekannte seine Sünde, und Gott vergab ihm. Er erkannte, dass derjenige ein glücklicher Mensch ist, dessen Sünden vergeben sind, darum ruft er alle Heiligen dazu auf, Gott zu suchen. Der glückliche Mensch ist derjenige, der seine Sünde vor Gott bekennt (1. Joh 1,9). Eine Krankheit kann sich unter Umständen sehr langsam und unbemerkt in unserem Körper ausbreiten. Mit unserer Schuld verhält es sich genauso. Stück für Stück, mit jeder Handlung, die aus Missgunst, Gier, Wut oder Groll geschieht, lagert sich mehr und mehr Schuld auf unserer Seele. Aber Gott lässt nicht zu, dass wir von Schuld erdrückt werden, ohne uns ausdrücklich darauf aufmerksam zu machen. Der Geist Gottes deckt unsere Schuld nicht auf, um uns zu verdammen, sondern um unsere Herzen zu reinigen, damit seine Liebe hineinströmen kann.

Gebet: Herr, ich bekenne meine Sünden vor dir. Erbarme dich über mich und vergib mir meine Sünden. Erfreue mich wieder mit deinem Heil.

Ein Wort: Bekenntnis und Vergebung

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