13. Juli 2010

2. Korinther 12,1-10
Lass dir an meiner Gnade genügen
(2. Kor 12,9) Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.
Paulus wusste, dass er von vielen genau beobachtet wurde. Doch er stellte sich niemals selbst in den Vordergrund. Auch er hatte wunderbare himmlische Visionen empfangen, doch rühmte er sich dieser geistlichen Erfahrungen nicht. Er spricht von einem anderen, der solche Erfahrungen gemacht hatte. Er selbst wollte sich nur seiner Schwachheit rühmen, auch wenn er sich mit gutem Recht hätte rühmen können. Sogar betrachtete er ein persönliches körperliches Leiden als Gottes Training darin, sich nicht selbst zu überheben. Wir wissen nicht genau, welche Art von Leiden es war, doch als Paulus zu Gott um Heilung flehte, sagte Gott: Nein. Obwohl Paulus bei vielen anderen Gottes Heilungsmacht erfahren hatte, blieb dieser „Pfahl im Fleisch“. Gottes Antwort an Paulus war, dass er sich an der Gnade genügen lassen solle. Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig. Wenn wir schwach und hilflos sind, ist dies die beste Gelegenheit, dass die Kraft Christi an uns offenbar wird. Gottes Gnade ist genug. Darum können wir selbst in Schwachheit, Misshandlungen, Nöten, Verfolgungen und Ängsten um Christi willen guten Mutes sein.
Gebet: Herr, danke für deine Gnade. Bitte lass die Kraft Christi bei mir wohnen.
Ein Wort: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig