12. März 2010

Hesekiel 47,1-23
Und alles soll gesund werden und leben
(Hes 47,9) Und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.
Der Herr führte Hesekiel zur Tür des Tempels. Aus dem Tempel floss ein Wasser heraus. Es floss am Altar vorbei und sprang dann aus der Wand hervor. Zuerst war es nur ein knöcheltiefer Bach, dann wurde der Strom immer breiter und tiefer. Am Ufer des Stromes standen viele Bäume zu beiden Seiten. Das Wasser des Stromes floss bis ins Tote Meer. Der Salzgehalt im Toten Meer ist eigentlich so hoch, dass dort kein Leben existieren kann. Doch das Wasser des Stroms, der vom Tempel ausgeht, würde alle Wasser gesund machen. Das Tote Meer würde zum lebendigen Meer mit sehr vielen Fischen darin. An den Ufern würden allerlei fruchtbare Bäume wachsen, deren Blätter nicht verwelken. Der Strom aus dem Heiligtum Gottes erinnert an den Strom lebendigen Wassers, der vom Thron Gottes und des Lammes ausgeht (Offb 22,1). Jesus selbst ist die Quelle lebendigen Wassers. Jesus macht uns gesund und schenkt uns das ewige Leben. Mehr noch, Jesus verspricht: „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Joh 7,38) Dieser Strom kann durch uns das Leben vieler Menschen gesund machen.
Gebet: Herr, danke für das lebendige Wasser. Lass auch durch mich diesen Strom zu vielen Menschen fließen.
Ein Wort: Alles soll gesund werden und leben