12. September 2010

Psalm 23,1-6
Der HERR ist mein Hirte
(Ps 23,1) Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Unsere Welt ist eine Welt von Angst. Wenn es uns mithilfe von Eltern, Lehrern und Freunden gelungen ist, die Gefahren der Kindheit und Jugend glücklich zu überstehen, finden wir uns in der Welt der Erwachsenen wieder, die von Hass und Konflikten beherrscht wird. Gebet ist ein Weg, sich seine Angst bewusst zu machen und sich ihr zu stellen. Gott ist auch in der Angst da. Er ist unser Hirte. David war ein Hirtenjunge gewesen. Nun war er der Hirte seines Volkes. Er kümmerte sich um das Wohlergehen seines Volkes. Das Glück eines Menschen hängt davon ab, wer sein Hirte ist. Jesus ist unser guter Hirte. Er stillt unsere tiefsten Nöte (Joh 6,35). Wenn wir nicht wissen, welchen Weg wir in dieser wüsten-ähnlichen Welt gehen oder wem wir vertrauen können, gibt uns unser Hirte die Orientierung. Er beschützt und diszipliniert uns. Er stellt uns wieder her, wenn wir müde und verwundet sind. Gottes Leute können in dieser Welt nicht ohne Feinde leben, denn alle Feinde Gottes sind auch unsere Feinde. Aber Gott verspricht den Sieg. Er verheißt unseren Mangel auszugleichen und selbst mitten unter den Feinden bei uns zu sein. Deshalb brauchen wir uns nicht zu fürchten. Wir haben kein Problem in Hinblick auf die Sicherung unserer Zukunft, denn seine Liebe wird uns alle unsere Tage folgen, und wir haben in dem Haus unseres Herrn ein ewiges Zuhause.
Gebet: Herr, hilf mir, dass ich dir, meinem Hirten, dicht folge.
Ein Wort: Der Herr ist mein Hirte