12. November 2010

Hebräer 12,4-11
Gottes Züchtigung
(Hebr. 12,11) Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Leid zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit.
Der Kampf gegen die Sünde ist ein Kampf auf Leben und Tod. Der Verfasser erinnert seine Leser in diesem Kampf an die Erziehung Gottes. Gottes Erziehung zeigt uns, dass wir Gottes Kinder sind. Menschliche Eltern erziehen ihre Kinder, damit sie später im Leben erfolgreich bestehen können. Die Erziehung ist ein Ausdruck ihrer Liebe zu ihren Kindern. In gleicher Weise erzieht Gott auch seine Kinder. Sein Ziel besteht darin, dass wir an seiner Heiligkeit Anteil bekommen. Er gebraucht dazu sein Wort, andere Menschen oder die äußeren Umstände. Erziehung macht uns zunächst keinen Spaß. Wenn wir aber dadurch geübt sind, kann sie in unserem Leben gute Früchte tragen, wie Heiligkeit, Frieden und Gerechtigkeit. Wie sollen wir uns gegenüber Gottes Erziehung verhalten? Stolze Menschen neigen dazu, sie zu verachten oder gegen sie zu rebellieren. Schwache oder gefühlsmäßige Menschen könnten unter ihr verzagen. Wir sollen jedoch Gottes Liebe in seiner Erziehung erkennen, sie demütig annehmen und dadurch gute Früchte in unserem Glaubensleben hervorbringen.
Gebet: Herr, danke für deine erziehende Liebe. Lass mich heute deine Erziehung von Herzen annehmen und dadurch zu deinem Bild wachsen.
Ein Wort: Nimm Gottes Erziehung an!