11. November 2010

Hebräer 12,1-3
Aufsehen zu Jesus
(Hebr. 12,1+2a) Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Der Verfasser wendet sich wieder unserem Glaubensleben zu. Es gleicht einem Marathonlauf. Diesen Lauf müssen wir jedoch nicht allein bestreiten. Unser Publikum, das uns anfeuert, ist die „Wolke von Zeugen“ aus Kapitel 11. Ein Läufer würde nie mit schwerem Gepäck antreten. Analog dazu sollen auch wir alles ablegen, was uns beschwert. Wir dürfen unsere verschiedenen Probleme in Studium, Familie, Arbeit, Finanzen, Kindererziehung oder Gesundheit auf Jesus werfen. Vor allem sollen wir die Sünde ablegen, die uns ständig umstrickt, indem wir sie unter Jesu Kreuz legen. Weil unser Glaubenslauf mehr einem Marathonlauf als einem 100-m-Sprint gleicht, brauchen wir Geduld. Vor allem aber können wir erfolgreich laufen, indem wir zu Jesus aufsehen. Jesus ist der Anfänger und Vollender des Glaubens. Er hätte die himmlische Herrlichkeit genießen können, doch er nahm Leiden, Schande, Widerspruch und schließlich den Tod am Kreuz auf sich. Er überwand den Tod uns setzte sich zur Rechten Gottes. Er öffnet auch uns den Weg zurück zu Gott. Dieser Jesus macht unser Glaubensleben siegreich und führt es zum Ziel.
Gebet: Herr, danke für Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Lass mich heute auf ihn schauen.
Ein Wort: Sieh auf Jesus!