10. September 2010

1. Könige 21,1-29
Verkauft, Unrecht zu tun
(1. Kön 21,25). Es war niemand, der sich so verkauft hätte, Unrecht zu tun vor dem HERRN wie Ahab, den seine Frau Isebel verführte.
Ahab wollte den Weinberg von Nabot besitzen, der nahe an seinem Palast gelegen war, um dort einen Kohlgarten zu errichten. Dieses Land war Nabots Vorfahren jedoch vom Herrn gegeben worden, deshalb wollte Nabot es nicht verkaufen. Als Isebel Ahab wie ein Kind schmollen sah, weil er seinen Willen nicht bekam, befahl sie, dass Nabot falsch beschuldigt und ermordet werden sollte. Isebel war eine Frau ohne Skrupel und übte durch ihre Feindschaft gegen Gott und Grausamkeit schlechten Einfluss auf ihr Volk und König Ahab aus. Sie war es auch gewesen, die Gottes Propheten hatte ausrotten wollen (18,4). Gott sandte Elia zu Ahab, um Gottes Gericht über ihn und seine Nachkommen anzukündigen. Aber Isebel würde besonders gerichtet werden, die Hunde würden sie auffressen (2. Kön 9,33-37), weil sie Gottes Knechte getötet hatte. Ahab und Isebel dachten, sie würden herrschen, aber in Wirklichkeit hatten sie sich dem Unrecht verkauft, weil sie Gottes Herrschaft über ihr Leben abgelehnt hatten. Doch als sich Ahab vor dem Herrn demütigte (27), gewährte Gott ihm seine Gnade.
Gebet: Herr, wie elend ist es, sein Leben dem Unrecht zu verkaufen und als Verführer zu leben. Hilf mir, dich allein anzubeten. Sei du mein König.
Ein Wort: Verkaufe dich nicht