10. November 2010

Hebräer 11,35-40  

Glaube, der Leiden überwindet

(Hebr. 11,35) Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind gemartert worden und haben die Freilassung nicht angenommen, damit sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten.

Diese Verse sind den namenlosen Helden des Glaubens gewidmet. Zunächst finden sich hier zwei verschiedene Arten von Auferstehungsglauben. In der Bibel gibt es Frauen, die ihre Toten durch Auferstehung wiederbekamen. Wir finden ihre Geschichten in 1. Könige 17.17-24 oder in Johannes 11. Andererseits gab und gibt es Glaubenshelden, die bereit waren, Folter und Tod auf sich zu nehmen, um ihre Auferstehungshoffnung festzuhalten. Hierzu gehören z.B. Daniel und seine drei Freunde oder Apostel Paulus. Unsere Glaubensvorfahren haben Spott, Geißelung, Fesseln, Gefängnis, Steinigung, Zersägen, den Tod durch das Schwert, Mangel, Bedrängnis, Misshandlung und Heimatlosigkeit auf sich genommen. Wie konnten sie dies alles tragen? Es war möglich, weil sie durch den Glauben ihre Hoffnung auf die Auferstehung gerichtet haben. Sie haben die Reifeprüfung des Glaubens bestanden und Gottes Zeugnis empfangen. Trotzdem müssen sie auf die Vollendung der Verheißung noch warten. In Gottes Buch gibt es noch einige weiße Seiten, die durch uns gefüllt werden sollen. Lasst uns verschiedene Leiden durch den Auferstehungsglauben überwinden und Gottes Geschichte weiter schreiben.

Gebet: Herr, lass mich durch den Glauben Leiden überwinden und deine Geschichte weiter schreiben.

Ein Wort: (Auferstehungs-)glaube überwindet Leiden

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