Samstag, 27. August 2016

Geh hin und rede mit dem Pharao

2. Mose 6,2-30 (11)

„Geh hin und rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten, dass er Israel aus seinem Lande ziehen lasse.“

Der Widerstand des Pharaos und die Ablehnung des Volkes waren für Mose nicht erträglich, so dass er seine Berufung als Führer Israels wieder an den Nagel hängen wollte. Gott half Mose, nicht auf den Pharao oder das Volk zu schauen oder darauf, was Gott noch nicht getan hatte (5,23), sondern auf das, was Gott schon getan hatte und noch tun wollte. Gott hatte schon sehr viel für die Erlösung getan: Er war Abraham erschienen. Er hatte seinen Bund mit ihm aufgerichtet. Er hatte die Wehklagen seines Volkes gehört und an seinen Bund gedacht. Mose musste als Leiter auch lernen, seine Augen und die seines Volkes auf den allmächtigen Gott und dessen Plan und Willen zu richten (6-8). Gott wollte sie wegführen von den Lasten. Gott wollte sie erretten, erlösen, annehmen und ihr Gott sein. Mose gehorchte Gott und sagte dies den Israeliten (9), aber sie hörten nicht auf ihn. Gott ließ Mose nicht allein und gab ihm den Befehl: „Geh hin und rede mit dem Pharao!“ Mose blieb so hartnäckig bei seinem Unglauben und Ausreden, dass er ungeschickt im Reden sei (6,12.30). Wer ein geistlicher Leiter sein will, darf nicht auf sich und seine Schwachheit schauen, sondern muss für Gottes Wirken in der Vergangenheit danken und Gottes Hoffnung und Allmacht vor Augen haben.

Gebet: Herr, du bist der Herr. Vergib mir mein Schauen auf die Widerstände, auf meine Schwachheit und was ich nicht so gut kann. Du bist der Herr und willst erretten. Ich will gehen und dir gehorchen!

Ein Wort: Geh hin und rede mit dem Pharao!