Mittwoch, 24. August 2016

Ich will mit deinem Mund sein

2. Mose 3,18-4,17 (12)

„So geh nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.“

Gott sagte Mose zu, dass die Israeliten auf ihn hören und damit als ihren Führer anerkennen würden (18). Aber Mose glaubte dieser Zusage Gottes nicht (4,1). Sein Versagen vor vierzig Jahren steckte immer noch tief in ihm, zudem war er ein alter Mann geworden, der hundert Schafe leiten konnte, aber doch kein Volk. Gott gab ihm als Vollmacht drei Zeichen. Sein Hirtenstab wurde zur Schlange und seine Hand aussätzig. Durch beide Zeichen half Gott Mose, Gottes Wort zu vertrauen und zu gehorchen. Das dritte Zeichen, die Verwandlung von Nilwasser in Blut, gab Gott ihm als Verheißung. Doch trotz dieser Zeichen fand Mose einen neuen Einwand, warum er nicht zum Pharao gehen könnte. Er behauptete, dass er nie gut hatte reden können, er eine schwere Sprache und eine schwere Zunge hätte. Gott tadelte ihn, dass er der Schöpfergott ist und auch den Mund gemacht hat. Gott sagte ihm zu, sein Mund zu sein und ihn zu lehren, was er sagen sollte. Trotzdem antwortete Mose: „Sende, wen du senden willst.“ (13) Gott wurde zornig, weil er erneut Gottes Berufung ablehnte, obwohl er Gottes Macht erfahren hatte. Dennoch verhieß Gott Mose, dass sein Bruder Aaron sein Mund sein würde. Gott trug die verschiedenen Ausreden bis zum Ende und stellte Mose als Leiter auf. Mose nahm die Berufung endlich an.

Gebet: Herr, danke für deine Geduld mit mir und meinen vielen Ausreden. Ich habe wie Mose deine Macht erfahren, hilf mir, deine Berufung anzunehmen.

Ein Wort: Gott lehrt dich, was du sagen sollst