30. Juli 2010

2. Mose 6,2-13

Ich bin der Herr

(2. Mo 6,2) Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der Herr.

„Herr“ bedeutet so viel wie „sein“ oder „existieren“. Dass Gott der Herr ist, bedeutet, dass Gott existiert. Die ganze Welt vergaß Gott. Apostel Johannes schreibt: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.“(Joh 1,10) Dieser Gott ist zuerst Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott erschienen. Sie glaubten an Gott. Gott aber hat sich der ungläubigen Welt nicht offenbart. Nun wurde es anders. Er würde sich den Ägyptern offenbaren müssen, um seine Verheißung an Abraham, Isaak und Jakob zu erfüllen. Er ist nicht ein Gott, der nicht sieht. Gott hat die Wehklagen der Israeliten gehört. Mose sollte dieses Hirtenherz Gottes dem Volk Israel verkündigen. Wie war aber die Reaktion der Israeliten? Sie hörten nicht auf ihn vor Kleinmut und harter Arbeit. Die Realität war so hart für Israel (2-10). Da sagte der Herr, dass Mose mit dem Pharao reden sollte, dass dieser Israel aus seinem Land ziehen lassen solle. Würde der Pharao diese Botschaft Moses willkommen heißen? Mose konnte nicht an den Erfolg seiner Mission glauben. Dennoch sagt der heutige Text, dass Gott Mose und Aaron beauftragt hatte, im Namen des Herrn dem Volk Israel seine Vision und dem Pharao den Befehl des Herrn zu verkünden. Denn er ist der Herr.

Gebet: Herr, ich erkenne, dass du der Herr bist. Alle Welt muss dir gehorchen. Wir sollen deine Gnade und Vision für unser Leben aufnehmen.

Ein Wort: Du bist der Herr

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