Oktober 7

Die Schuld aller vor Gott

Römer 3,9-20 (20)

„Weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“

Nach dem Sündenfall sind alle Menschen, Juden und Griechen, unter der Sünde. Was tun sie in Folge der Sündenmacht? Das Trachten und das Dichten im Herzen der Menschen sind von Jugend an böse: “Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.“ (11.12) Darum sind sie innerlich und äußerlich gänzlich verdorben. Mit ihren Zungen betrügen sie. Ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit. Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen. Auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer. Den Weg des Friedens kennen sie nicht. Sie zerstören damit ihr eigenes Leben und auch das Glück anderer. Was ist dann die Wurzel dieser verheerenden Sünden? Vers 18 sagt: „Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen.“ Sie fragen nicht nach Gott. Sie gehen ihren eigenen Weg. So ist kein Mensch vor Gott gerecht. Alle müssen zugrunde gehen. Nur wenn sie ihre Sünde erkennen und Buße tun, können sie gerettet werden. Dazu ist das Gesetz gegeben: „Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ Das Gesetz kann uns zwar nicht gerecht machen, aber lässt uns sehen, dass wir Sünder sind. Die Erkenntnis der Sünde kommt durch das Gesetz, also von Gott. Diese Erkenntnis ist die Grundlage zur Umkehr zu Gott.

Gebet: Lieber Vater, wir erkennen und bekennen, dass wir Sünder sind. Herr, erbarme dich meiner.

Ein Wort: Erkenntnis der Sünde