Samstag, 30. Juli 2016

Hier ist der HERR

Hesekiel 48,1-35 (35)

„So soll der ganze Umfang achtzehntausend Ellen sein. Und alsdann soll die Stadt genannt werden »Hier ist der HERR«.“

Mit diesem Kapitel endet Hesekiels Vision vom neuen Tempel. Alle Stämme hätten ihren Anteil am Land. Dazu käme das als Abgabe abgesonderte Land, das den Priestern gehört. In der Stadtmauer gäbe es an jeder Seite drei Tore, für jeden Stamm eines. Der ganze Umfang betrüge 18.000 Ellen. Der Name dieser Stadt wäre: „Hier ist der Herr“. Die Gegenwart Gottes ist das wichtigste für das Volk Gottes. Wo Gott anwesend ist, da ist wahres Leben. Wer den Wert seiner Gegenwart erkennt, streitet nicht mehr um Dinge wie irdischen Besitz. Dann wird auch niemand mehr unterdrückt oder ausgebeutet. In unserer Familie, in unserer Gemeinde, in unserer Gesellschaft ist es das wichtigste, dass wir sagen können: „Hier ist der Herr.“ Wo der Herr ist, da gibt es wahren Frieden und wahre Gerechtigkeit. Die Quintessenz von Hesekiels Vision ist, dass Gott immer mit seinem Volk ist. Er züchtigt sie, aber er sammelt sie auch wieder. In Jesus Christus können wir uns der Gegenwart Gottes gewiss sein.

Gebet: Herr, du bist hier. Bitte hilf uns, eine Gemeinschaft zu bauen, in der du anwesend bist.

Ein Wort: Hier ist der HERR